Trockeneis oder Trockendampf – welches Verfahren wofür?
Beide Verfahren reinigen ohne viel Wasser und ohne aggressive Chemie. Trotzdem sind sie völlig verschieden.
Trockeneisstrahlen
Trockeneis ist gefrorenes CO₂ mit −78,5 °C. Die Pellets werden mit Druckluft auf die Oberfläche gestrahlt. Drei Effekte wirken zusammen:
der Aufprall löst Schmutz mechanisch
der Kälteschock macht Schmutz spröde, er zieht sich zusammen und reißt ab
die Sublimation: Das Eis wird schlagartig gasförmig, dehnt sich stark aus und sprengt den Schmutz weg
Es bleibt kein Strahlmittel zurück und kein Wasser. Ideal für Motorräume, Unterböden, Radhäuser und empfindliche Bauteile. Voraussetzung ist ein ausreichend starker Kompressor.
Trockendampf
Trockendampfgeräte erzeugen sehr heißen Dampf mit wenig Restfeuchte. Er löst Fett und Schmutz, tötet Keime und Bakterien und trocknet schnell. Ideal für Innenräume: Polster, Lüftungsdüsen, Sitzschienen, Kindersitze, Gummimatten.
Im Vergleich
Außen und Technik: Trockeneis
Innenraum und Hygiene: Trockendampf
Einstiegskosten: Dampf deutlich günstiger, Trockeneis braucht Gerät, Kompressor und laufend Eis
Wow-Effekt beim Kunden: beide hoch – ein trockeneisgereinigter Motorraum sieht aus wie neu
Viele Betriebe starten mit Dampf und ergänzen Trockeneis, wenn genug Aufträge für Motorraum und Unterboden da sind.





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